Der Außeninfrastrukturaufbau der Strategischen Industriezone Holešov ist fertig, der feierliche Abschluss wird stattfinden

8.12.2009 | CzechInvest, Industry Servis ZK, a.s. | Das Aufbauprojekt eines der größten Entwicklungsvorhaben in der Region von Zlín, die Strategische Industriezone Holešov, erreichte den nächsten Markstein in der faktischen Durchführung. Es ist gelungen, den Termin bei der Fertigstellung der äußeren Grundinfrastruktur einzuhalten und die einzelnen Bauwerke sind fertiggestellt.

„Den Baufachleuten gelang es, den Zeitplan für die Zone genau einzuhalten, was bei so einem umfangreichen Projekt ein hervorragendes Ergebnis ist. Es ist ein perfektes Zeugnis für neue Investoren, die sich so darauf verlassen können, dass diese Zone für die Tschechische Republik eine wahre Priorität ist,“ betonte bei der feierlichen Eröffnung der Zone Jan Urban, stellvertretender Generaldirektor der Agentur CzechInvest. „Für die Zone gibt es unter den Investoren Interesse, was auch vor kurzem die Veranstaltung bestätigte, die direkt in Holešov CzechInvest gemeinsam mit ZK Industry Servis organisierte und bei der wir den Entwicklungsprojektleitern im einzelnen alle Vorteile der neuesten strategischen Zone in der Tschechischen Republik vorstellten.“ 

Der eigentliche Aufbau der technischen und Verkehrsinfrastruktur wurde in neun Etappen gegliedert. Jede von ihnen löste selbständig ein konkretes Erschließungsnetzwerk – Wasser- und Gasleitung, Straßen usw. Zum Sammeln von Regenwasser bis zu 60.000 Kubikmeter wurde ein trockener Polder mit Zu- und Abflussregulation errichtet. Die Baufachleute errichteten ebenfalls einen Regenwasserkanal. Es handelt sich um ein offenes Kanalbett entlang des Südrandes der Industriezone mit der Einmündung in den Trockenpolder. Es wurde auch ein ganz neues Gebäude für die meteorologische Station errichtet, die sich auf dem Gelände der heutigen Zone ununterbrochen seit 1953 befindet.

Als Trinkwasserquelle dient das Komplexwasserleitungssystem der Gesellschaft VaK Kroměříž. Ein  Reserveanschluss an die Wasserzuleitung Hulín – Holešov wurde ebenfalls errichtet. Das Wasserleitungssystem Přílepy mündet in den neuen Ausgleichswasserturm mit 300 Kubikmeter Inhalt, der sich am nordöstlichen Rand der Zone befindet. Dieser Wasserturm wurde zur Dominante der Strategischen Industriezone Holešov. Seine Gesamthöhe beträgt etwa 36 m, der Behälterdurchmesser 11 m.

Zum Abführen vom Abwasser dient der Abwassersammelkanal am Südrand der Zone, der  parallel zum Regenwasserkanal geführt wird und ins Pumpwerk mündet. Von hier wird das Abwasser mittels einer Druckleitung in den Zuleitungskanal zum Klärwerk Holešov gepumpt. Für die Gaszuleitung in die Zone sorgen zwei selbständige Leitungen aus der westlichen und östlichen Richtung.

Ein interessantes Bauwerk hinsichtlich der Umwelt ist das Verlegen des Betts vom Fluss Mojena, der durch das Gelände der künftigen Industriefläche durchfließt. Dieser Fluss war früher wegen des Flugplatzes teilweise in Betonschachtringen unter der Erde versteckt und jetzt verfügt es über ein offenes Flussbett mit Mäandern.

Errichtet wurden auch zwei voneinander unabhängige Anschlüsse an das Telefonnetz errichtet. Der erste kommt von der Palacký und der zweite von der Tovární Straße. Beide enthalten sowohl das metallische Kabel, als auch Rohre für den Anschluss der optischen Leitungen.   

Der wichtigste Verkehrsanschluss der Strategischen Industriezone Holešov ist die Osttangente mit direkter Verbindung an die zu bauende R49 Straße und an die Umgehungsstraße II/490. Ein Kreisverkehr an der Anschlussstelle, der heuer im August feierlich eröffnet wurde, ist eine Lösung mit ausreichender Kapazität. Der Verkehr wird auf der R49 und auf der II/490 Umgehungsstraße außerhalb von Holešov geführt. Parallel zur östlichen Straße der Zone führt auch ein Radweg, der 3 m breit ist.

Die westliche Strecke des Verkehrsanschlusses wird nur für eine Ergänzung gehalten. Das Gelände der künftigen Industriezone hatte in der Vergangenheit keinen Eisenbahnanschluss. Doch der Bauherr nutzte die Gelegenheit, dass die Zone sich dicht neben der staatlichen Strecke Kojetín – Valašské Meziříčí befindet. Deshalb wurde ein Anschlussgleis mit 700 m Länge gebaut. Der Anschluss des Gleises an die Hauptstrecke befindet sich in der Nähe des Güterbahnhofs Všetuly. Diese Lösung ermöglicht das Befahren des Anschlussgleises mit einzelnen Wagons, die  als Manipulationszüge weiter gefahren werden.

In der Zone wird weiter des Ausbau der inneren Infrastruktur fortgesetzt, die mit dem Schrittweisen Besetzen des Areals in Zusammenhang steht. Dabei werden die Erschließungsnetzwerke so nahe wie möglich an die Grundstücke der erwarteten Investoren gebracht. In Zusammenarbeit mit CzechInvest werden intensive Verahndlungen mit allen potentialen Investoren geführt. Gegenwärtig gibt es mehr als 30 indikative Nachfragen von verschiedenen Investoren mit der Voraussetzung, dass mindestens 5 Interessenten bereit sind, ihre konkreten Investitionsvorhaben im nächsten Jahr zu verwirklichen. Die Anziehungskraft der Zone wird auch durch das in Vorbereitung stehende Projekt des Technologischen Parks Holešov erhöht, der vor allem von innovativen Firmen, die sich auf das Gebiet Entwicklung und Forschung spezialisieren, hoch geschätzt wird.

 Infos über die technische und Verkehrsinfrastruktur

  • Wasserleitung                                    5.900                          Meter
  • Abwasserleitung                                5.500                          Meter
  • Gasleitung                                         3.000                          Meter
  • Elektrische Leitungen                        4.250                          Meter
  • Regenwasserableitung                     1.900                          Meter
  • Straßen                                              27.600                       Quadratmeter
  • Straßen innen                                    24.000                       Quadratmeter
  • Radwege                                           8.900                          Quadratmeter

 


Zusammenhang:

Die Strategische Industriezone Holešov mit der Gesamtfläche 360 Hektar gehört zu den größten Entwicklungsflächen im Land. Die Investoren können sich um Grundstücke mit der Größe von 0,5 bis 100 Hektar bewerben. Die Flächen kann man nach den konkreten Anforderungen der Bauherren teilen oder verbinden. Die Region Zlín ließ von der Fakultät für Architektur an der Tschechischen Technischen Universität Prag eine urbanistische Fachstudie ausarbeiten. Durch die Anwendung der darin festgelegten Prinzipien wird sowohl das Finden vom entsprechenden Grundstück für jeden Investoren gewährleistet sein, als auch die Tatsache, dass seine Tätigkeit die Nutzung der anderen Flächen in der Umgebung nicht behindert. Die Strategische Industriezone Holešov wird von der Region Zlín  seit etwa 3 Jahren vorbereitet. Infolge des Projekts sinkt in der Region die Arbeitslosigkeit, der Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Einkommen in der Region und in der ganzen Tschechischen Republik wird kleiner, das Wachstumstemto des brutto Nationalprodukts wird beschleunigt und in  die unternehmerische Umgebung wird mehr Lebenskraft gebracht. Die Zone von Holešov gehört zu den strategischen Projekten, die deutlich vom Staatsbudget unterstützt wurden oder werden. Zu derselben Gruppe gehören beispielsweise Zonen in Kolín, Nošovice oder Mošnov. Mit dem vollen Betreib in der Zone rechnet man 2012.


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