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Die tschechische Wirtschaft wächst schneller als erwartet

Im ersten Quartal legte sie um 4,2 Prozent zu.

01.06.2015

Das Bruttoinlandsprodukt der Tschechischen Republik wuchs im 1. Quartal 2015 zwischenjährlich um 4,2 %, also 0,3 Prozentpunkte mehr, als es die vorläufige Schätzung voraussetzte.

Die präzisierte Schätzung bestätigte, dass die tschechische Wirtschaft zu Beginn dieses Jahrs bedeutsam ihr Wachstum beschleunigte. Im Vergleich zum letzten Quartal 2014 hat sich das BIP real um 3,1 % erhöht.

Die günstige wirtschaftliche Entwicklung zeigte sich quer durch die gesamte inländische Wirtschaft. Die verarbeitende Industrie wuchs zwischenjährlich um 6,8 % und im Vergleich zum letzten Quartal des letzten Jahres um 3,7 %. Das zwischenjährliche Wachstum des Bauwesens erzielte ein Tempo von 2,6 %. Zwischenjährlich wuchs auch die Mehrheit der Dienstleistungszweige.

Auf der Seite der Nachfrage wurde das BIP sowohl von heimischen als auch von ausländischen Faktoren gezogen. Der Trend der Stärkung der Binnennachfrage, der 2014 begann, setzte auch im 1. Quartal fort und übertraf markant den Einfluss der Auslandsnachfrage. Neben dem wachsenden Bedarf der Haushalte trugen zum Wachstum des BIP auch die Investitionsaktivitäten markant bei, die durch die Schaffung von Vorräten unterstützt wurden, die mit den Produktionsaktivitäten zusammenhängen. Der Beitrag des Außenhandels hat sich relativ verringert, er war jedoch auch weiterhin positiv.

Das schnellere Wirtschaftswachstum projizierte sich auch positiv auf dem Arbeitsmarkt. Im 1. Quartal, in Bezug auf nationale Zahlen, wurden im Durchschnitt 5.158 Tausend eingestellt, was ein zwischenjährliches Wachstum von 1,1 % und ein Zwischenquartalswachstum von 0,7 % darstellt.