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CzechInvest führt in der Anzahl der Investitionen in Mitteleuropa

Im Jahr 2014 vermittelte sie 147, mehr als die Agenturen in den Nachbarländern zusammen.CzechInvest führt in der Anzahl der Investitionen in Mitteleuropa.

24.03.2015

Die CzechInvest handelte mit ausländischen und inländischen Investoren im letzten Jahr 147 Investitionsprojekte aus. Sie übertraf dadurch bei weitem die Investitionsagenturen ihrer nächsten Nachbarn, der Slowakei, Polen und Ungarn. Die Summe der von ihnen vermittelten Projekte beträgt 139. Die Investitionen, die von der CzechInvest in zusammengefasster Höhe von beinahe 87 Milliarden Kronen vermittelt wurden, sollten über 16 Tausend neue Arbeitsgelegenheiten schaffen, am meisten in der mährischschlesischen Region und in der Region Ústí nad Labem, die langzeitlich mit einer hohen Arbeitslosigkeit kämpfen.

„Die erhöhte Aktivität der ausländischen Investoren hängt mit der allmählichen Belebung des europäischen Markts zusammen, der vor allem von der Automobilindustrie gezogen wird,“ kommentiert die gegenwärtige Situation der Minister für Industrie und Handel, Jan Mládek. „Aktiv sind jedoch auch die tschechischen Firmen. Eine außergewöhnlich hohe Anzahl von ihnen expandiert, und zwar durch Investitionen in der Größenordnung von Hunderten Millionen bis zu Milliarden Kronen. Es handelt sich insbesondere um Maschinenbau-, Textil- und Lebensmittelfirmen,“ fügt der Minister Jan Mládek an.

„Die Mehrheit der Projekte verzeichneten wir im ersten Halbjahr, als die Investoren noch vorteilhaftere Investitionsanreize erzielen konnten. Das zweite Halbjahr war schwächer, deshalb müssen wir im Anlocken von Investitionen größere Anstrengung entfalten. Eine den Investoren besser entgegenkommende Novelle des Gesetzes über Investitionsanreize ist vorbereitet, und das weitaus aktivere Zugehen auf die Investoren setzt auch unsere neue Strategie voraus,“ konstatiert der Generaldirektor der Agentur CzechInvest, Karel Kučera. „Uns haben auch die Rückkehr unserer Auslandsvertretungen in strategischen Lokalitäten geholfen, zu denen in diesem Jahr Südkorea hinzukam,“ ergänzt er.

Die koreanischen Investoren gehören trotz der bedeutsamen Investitionen von Nexen Tire und Hyundai Mobis nichtsdestotrotz weiterhin nicht zu den in der Tschechischen Republik aktivsten. Wenn wir die inländischen Investoren außer acht lassen, kommen die meisten Investoren zu uns traditionell aus Deutschland und den Vereinigten Staaten. Was die Höhe der investierten Mittel anbelangt, führt jedoch Korea eindeutig. Zusammen mit Nexen Tire und Hyundai Mobis investieren hier die weiteren zwei koreanischen Investoren, DONGHEE Czech und Hanwha Advanced Materials Europe 25,77 Milliarden Kronen und schaffen 2.429 Arbeitsgelegenheiten.

Hinsichtlich der Sektoren dominiert traditionell, und zwar bei allen Kennziffern, die Produktion von Kraftfahrzeugen. Sofort 50 Projekte, die in diesen Sektor fallen, generieren auf der Grundlage der im letzten Jahr mitgeteilten Investitionen 26,12 Milliarden Kronen und schaffen 8.447 Arbeitsplätze. Bedeutend sind auch die metallurgische und metallverarbeitende Industrie, die Kautschuk- und Maschinenbauindustrie.

Auf die meisten Arbeitsplätze kann sich die mährischschlesische Region freuen; 26 Investitionsprojekte in Gesamthöhe von 15,89 Milliarden Kronen schaffen hier 3.851 neue Arbeitsgelegenheiten. Eine ähnliche Anzahl kann auch die Region Ústí nad Labem erwarten; die 19 im letzten Jahr ausgehandelten Investitionsprojekte mit der Gesamthöhe von 30,99 Milliarden Kronen schufen hier 3.231 Arbeitsplätze.

Die Rangliste der zehn bedeutsamsten, von der CzechInvest im letzten Jahr vermittelten Investitionen gemäß der Investitionshöhe, führt die bereits erwähnte Nexen Tire an, die zweite ist die Expansion der Firma Brose CZ in Rožnov pod Radhoštěm und Kopřivnice in Höhe von 2,65 Milliarden Kronen, und die dritte ist die Expansion der Gesellschaft Continental Automotive Czech Republic in Höhe von 2,63 Milliarden Kronen in der Region Hradec Králové. Unter die zehn bedeutendsten Investoren reihten sich auch die drei tschechischen Firmen AL INVEST Břidličná, KARSIT HOLDING und Lovochemie, a.s. ein, aber auch die Biotechnologiefirma Mölnlycke Health Care ProcedurePak, die zu einem Zweig gehört auf die sich die CzechInvest laut der neuen Strategie mehr konzentrieren will.

Die größere Aktivität der Agentur CzechInvest bringt jetzt schon Ergebnisse. „In den ersten Monaten des Jahrs 2015 registrieren wir ein außergewöhnlich hohes Interesse von Investoren, und das quer durch die Sektoren. Auch bestehende Investoren wenden sich an uns, die weitere Projekte planen. Das beweist, dass sie ihr Unternehmen gut bei uns betreiben können, und sie schätzen auch den umfangreicheren und intensiveren Service, denen wir ihnen zu bieten beginnen,“ ergänzt Karel Kučera.