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Siemens investiert in Tschechien über 7 Milliarden Kronen

Die Gesellschaft schafft über 1 800 neue Arbeitsplätze in ihren Werken und im neuen Entwicklungszentrum für Elektromotoren, das sie in Ostrava errichtet

19.06.2017

•   Investitionen von über 7 Mrd. CZK in den folgenden 7 Jahren

•   neues Entwicklungszentrum für Elektromotoren in Ostrava, das auf IoT und Industrie 4.0 ausgerichtet ist

•   Erweiterung und Modernisierung aller Siemens-Werke: Drásov (Elektromotoren und Generatoren), Frenštát pod Radhoštěm (Elektromotoren), Mohelnice (Elektromotoren, elektrische Stromschienensysteme), Trutnov (Schalttechnik), Letohrad (Schutz von Stromkreisen), Brünn (Dampfturbinen)

•   Einführung der modernsten Digitaltechnologien

•   mehr als 1 800 Arbeitsplätze, ca. 30 % in Forschung und Entwicklung, Management usw. 

In den folgenden sieben Jahren erweitert und modernisiert die Gesellschaft Siemens Česká republika ihre Niederlassungen. In die gesamte Entwicklung investiert sie mehr als 7 Milliarden Kronen. Sie schafft über 1 800 neue Arbeitsplätze, in etwa einem Drittel der Fälle wird es sich um Forschungs- und Entwicklungs- und Managerpositionen sowie zusammenhängende Verwaltungspositionen handeln. Der größte Teil der Investitionen fließt in die Erweiterung und Modernisierung der Produktion von Elektromotoren. In Ostrava wird ein ganz neues Zentrum entstehen, wo Elektromotoren entwickelt werden.

„Eine Expansion in einem solchen Maße ist in Tschechien einzigartig. Sie betrifft eine Reihe von Niederlassungen quer durch die Republik, wo sie achtzehnhundert Arbeitsplätze mit sich bringt. Die eindeutige Ausrichtung auf die Entwicklung von Elektromotoren und auf Industrie 4.0 kann die Tschechische Republik in den kommenden Jahren gleichzeitig im Bereich der Digitalisierung und Elektrotechnik in eine Führungsposition bringen,“ sagt der Ministerpräsident der Tschechischen Republik Bohuslav Sobotka.

Den größten Teil der mehr als sieben Milliarden hohen Investition teilen sich die drei Siemens-Werke für die Produktion von Elektromotoren in Drásov, Frenštát pod Radhoštěm und Mohelnice. Sie werden erweitert und modernisiert. Die Siemens investiert auch beträchtlich in die Erweiterung und Modernisierung der Produktion von Niederspannungs-Schalttechnik und den Schutz von Stromkreisen in Letohrad und Trutnov sowie in die Modernisierung des Dampfturbinenwerks in Brünn. Alle Siemens-Werke in der Tschechischen Republik werden mit den modernsten Digitaltechnologien ausgerüstet. Alle Werke für Elektromotoren werden vom neuen Entwicklungszentrum für Elektromotoren bedient, dessen Aufbau die Siemens in Ostrava plant. Die tschechischen Werke werden ausgereifte Produkte der höchsten Qualität auf alle Kontinente liefern.

„Ob und in welchem Maße für diese Aktivitäten Investitionsanreize beantragt werden, wird in der Siemens derzeit erwogen. Die Erweiterung ihrer Aktivitäten in Tschechien macht die Siemens davon jedoch nicht abhängig,“ präzisiert der Generaldirektor der Agentur CzechInvest Karel Kučera. „Ein wertvoller Beitrag dieser Investition ist vor allem die Übertragung des einzigartigen Know-hows der Gesellschaft auf die kooperierenden Subjekte – angefangen von den Lieferanten, über Universitäten und Forschungsstellen bis zu den einzelnen Arbeitnehmern,“ fügt er hinzu.

„Die Siemens ist bereits seit 127 Jahren ein wichtiger Bestandteil der tschechischen Wirtschaft. Sie beschäftigt in der Tschechischen Republik mehr als 10 000 Menschen, und weitere zehntausende Arbeitsplätze sind an unsere Aktivitäten gebunden. Wir sind sehr stolz, dass wir die Aktivitäten der Siemens in der Tschechischen Republik gerade in Bereichen mit hohem Mehrwert noch erweitern können. Die neueste Siemens-Digitaltechnologie ermöglicht es unseren Kunden, ihre Konkurrenzfähigkeit zu stärken, und mittels weiterer Investitionen werden wir die systematische Einführung dieser Technologien auch in unseren eigenen Werken fortsetzen. Außerdem stärken wir bereits heute die gut funktionierende Zusammenarbeit mit tschechischen Universitäten und Forschungsorganisationen. Ich bin davon überzeugt, dass unsere strategische Ausrichtung auf die Digitalisierung bei der jungen Generation noch größeres Interesse an der Arbeit in der Gesellschaft Siemens hervorrufen wird,“ sagt Eduard Palíšek, der Generaldirektor der Gesellschaft Siemens Česká republika.

„Es freut mich, dass unser Bezirk Firmen anzieht, die das Potential neuer Technologien nutzen. Das alles beeinflusst unsere Konkurrenzfähigkeit und Prosperität günstig. Damit wir flexibel auf die Anforderungen des Marktes reagieren können, ist unsere Zukunft mit der Entwicklung von Industrie 4.0 und IoT eng verbunden. Ich glaube, dass die Innovation und die Entwicklung der Technologie in der Mährisch-Schlesischen Region fähige Leute an sich binden wird, die hier ihre Fachkenntnisse, ihre Kreativität und ihren Fleiß werden einsetzen können. Die besten Technologien könnten ohne die Menschen, die sie nicht nur nutzen, sondern auch schaffen, nicht funktionieren,” meint Ivo Vondrák, der Hauptmann des Mährisch-Schlesischen Bezirks.

 

Siemens – Produktion, Frenštát pod Radhoštěm

Siemens – Digitalisierte Motoren Simotics SD, hergestellt in Frenštát pod Radhoštěm